Programm

 

Konzerte - Abendvorträge

Konzerte - Abendvorträge

Neues aus einem alten Kloster: Irsee und Ottobeuren in der Frühen Neuzeit

„Irsee war das erste Kloster in unsern Gegenden, wo die gründtliche Gelehrsamkeit zu blühen angefangen.“ – Jenes viel zitierte Diktum von 1759 bestimmt die Vorstellung vom Reichskloster Irsee als bedeutendem Gelehrtenkonvent des 18. Jahrhunderts. Hat die jüngste Forschung viel zu einer Erhellung Irsees als Kloster der sogenannten Katholischen Aufklärung beitragen können, so liegen zahlreiche Bereiche des Konventalltags im 17. und 18. Jahrhundert noch weitgehend im Dunkeln. Der Vortrag zweier ausgewiesener Experten der bayerischen Landesgeschichte wertet einen bisher unbekannten Quellenbestand aus und legt dabei seinen Schwerpunkt auf das vielfältige Gefüge der Beziehungen, das die benachbarten Abteien Ottobeuren und Irsee unterhielten. Religiöse Verbindungen, gelehrter Austausch, Geschenkverkehr und nicht zuletzt die Pflege der musica sacra werden vor dem Hintergrund symbolischer Kommunikationsformen der Frühen Neuzeit analysiert.

Bei dem Abendvortrag, der keinerlei historische Vorkenntnisse voraussetzt, handelt es sich um die diesjährige Kooperationsveranstaltung der Kulturstiftung Irsee und der Schwabenakademie Irsee. 

No. -

03.12.2018

Beginn 20.00 Uhr
Ende ca. 21.30 Uhr

Preis:

Eintritt frei

Veranstaltungsort

Gemeinde Irsee, Gemeindesaal
Meinrad-Spieß-Platz 1, 87660 Irsee

Schirmherr

Andreas Lieb
Bürgermeister, Marktgemeinde Irsee

Veranstalter

Kulturstiftung Irsee
Schwabenakademie Irsee

Referenten

Prof. Dr. Franz Körndle
Professur für Musikwissenschaft, Universität Augsburg

PD Dr. Christof Paulus
Dozent am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte; Haus der Bayerischen Geschichte