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Geschichte

Geschichte

König Ludwig I., ein bekennender Pfälzer

Obwohl alle sechs bayerischen Könige pfälzische Wittelsbacher sind und ihr Stammland das Herzogtum Zweibrücken ist, hat keiner ein so enges Verhältnis zur Pfalz wie Ludwig I.

Zeitlebens bedauert Ludwig I. den Verlust der Kurpfalz sehr. Nur schwer findet er sich damit ab, nicht wenigstens eine territoriale Verbindung zwischen Bayern und seiner linksrheinischen Provinz herstellen zu können. Stolz trägt er wieder den alten Titel „Pfalzgraf“, auch wenn seine „geliebten Pfälzer“ ihn hie und da enttäuschen. Denn sie wollen napoleonischen Errungenschaften beibehalten und zeigen sogar revolutionäres Verhalten beim Hambacher Fest.

Ludwigs Fürsorge für diesen Landstrich ist groß. Das neu gegründete Ludwigshafen floriert unter seiner Protektion und wird bald „pfälzisches Chicago“ genannt. Als Mannheim schon badisch ist, bringt sich der Wittelsbacher auch dort in Erinnerung. Das Denkmal für den ersten Intendanten des Nationaltheaters von Dalberg gehört zu den Geschenken, die die neuen Landesherren nicht recht erfreuen. Die Erinnerung an den bekennenden Pfälzer Ludwig I. hält aber vor allem die Residenz Villa Ludwigshöhe als eines der bemerkenswertesten Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz wach. 

No. 16068

11.11.2016 bis 13.11.2016

Beginn 17.00 Uhr
Ende ca. 12.30 Uhr

Preis:

DZ 225,00 € / EZ 249,00 € ohne Zimmer 159,00 €

Referentin 

Eleonore Kopsch, Oberstudienrätin i.R.
Dozentin der Abendakademie Mannheim mit Schwerpunkt „Geschichte der Kurpfalz“ und Referentin in den Reiß-Engelhorn-Museen (rem), Mannheim.

Anmeldung wurde geschlossen.