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Geschichte

Geschichte

Die Prinzregentenzeit

Nur eine einzige Epoche der bayerischen Geschichte ist nach dem in ihr regierenden Monarchen benannt: die Prinzregentenzeit – jene Epoche, die von der sogenannten Königskatastrophe des Jahres 1886 bis zum Vorabend des Ersten Weltkrieges reicht.

Nach den Schrecknissen dieses Krieges und den Erschütterungen der Revolution von 1918/19 wurden die Jahrzehnte der Prinzregentenzeit rasch zur „guten alten Zeit“ stilisiert, in der es, wie es im Vorspann der beliebten Fernsehserie „Das Königlich Bayerische Amtsgericht“ heißt, das Bier noch dunkel, die Menschen noch typisch, die Burschen schneidig, die Dirndln sittsam und die Honoratioren „ein bisserl vornehm und ein bisserl leger“ waren.

Es wird zu klären sein, wie es überhaupt zur Regentschaft des Prinzen Luitpold kam, was an diesem idyllisierenden Bild richtig und was falsch ist, wie sich die Modernisierungsschübe in diesen Jahrzehnten auswirkten, ob soziale Spannungen das politische System bedrohten, ob die Prinzregentenzeit gar als Vorgeschichte der Revolution zu verstehen ist.

No. 17053

06.10.2017 bis 08.10.2017

Beginn 17.00 Uhr
Ende ca. 12.30 Uhr

Preis:

DZ 237,00 € / EZ 261,00 € ohne Zimmer 171,00 €

Referierende

Prof. Dr. Hans-Michael Körner
Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München, Didaktik der Geschichte.

Dr. Katharina Weigand
Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München, Akademische Oberrätin.