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Geschichte

Geschichte

Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft in Süddeutschland

11. Sporthistorische Konferenz Irsee / 29.Tagung zur Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben

In deutschen Turn- und Sportvereinen sind bereits in der Kaiserzeit zahlreiche Jüdinnen und Juden als aktive Sportlerinnen und Sportler, als Funktionäre in den Leitungsgremien von Vereinen und Verbänden, als Pioniere im Journalismus oder als Ärzte und Mäzene zu finden. Sie sind einerseits wichtige Initiatoren der Etablierung und Popularisierung verschiedener Sportarten und profitieren andererseits vom Sport als einem sehr wirkungsvollen Medium, durch das sie in die deutsche Gesellschaft integriert sind. Über ihre Verdienste für die Entwicklung des Sports im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sowie ihre Verfolgung im Nationalsozialismus und aber auch ihr Engagement in der Bundesrepublik Deutschland lagen bis um das Jahr 2000 so gut wie keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse vor. Nach der Jahrtausendwende ändert sich das Forschungsinteresse ganz entscheidend.
Die Tagung will an den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisstand anschließen und insbesondere neue Forschungsergebnisse präsentieren.

No. 17075

27.11.2017 bis 29.11.2017

Beginn 15.30 Uhr
Ende ca. 12.30 Uhr

Preis:

DZ 213,00 € / EZ 237,00 € Teilnahmegebühr ohne Zimmer 60,00 €, Mittagessen 17,50 €, Abendessen 15,00 €

Veranstalter

Heimatpflege des Bezirks Schwaben
und Schwabenakademie Irsee
in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München.

Konzeption und Leitung

Dr. Peter Fassl, Heimatpfleger des Bezirks Schwaben,
Dr. Markwart Herzog, Schwabenakademie Irsee,
in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München.