Programm

 

Philosophie - Religion

Philosophie - Religion

Von Ödipus und Medea bis Freud und Camus

Griechische Mythen – Symbole des menschlichen Lebens

Ob über Tautropfen im Gras, panischen Schrecken am Mittag oder das Reinigen eines „Saustalls“ – über unendlich vieles haben die Griechen eine „Geschichte“ erzählt.
Platon nannte die Mythen „ein Geschenk der Götter an die Menschen“. Denn sie enthalten Wahrheiten in einem besonderen Sinn, den es immer wieder neu zu entdecken gilt. So erweist sich ihre Bedeutung bis heute: sei es in der Philosophie (Sisyphos), in Literatur und Theater (Antigone, Medea), in der Psychologie (Ödipus, Narziss) oder in Musik und Kunst (Orpheus und Eurydike). Karl Marx nahm sich in seiner Dissertation den von Zeus bestraften Prometheus als den „vornehmsten Heiligen und Märtyrer im philosophischen Kalender“ zum Vorbild.
„Die Büchse der Pandora“, die Prophezeiungen Kassandras oder „Eros und Thanatos“ sind feste Bestandteile unserer Kultur geworden. Genauso die Erzählungen um Odysseus, wie dies Horkheimer und Adorno in ihrem für das 20. Jahrhundert grundlegenden Werk „Die Dialektik der Aufklärung“ nachgewiesen haben. Somit kann unser Seminar zeigen, dass das Erbe Europas wesentlich auch ein humanistisches ist.

No. 18027

20.04.2018 bis 22.04.2018

Beginn 17.00 Uhr
Ende ca. 12.30 Uhr

Preis:

inkl. 2x Vollpension DZ 229,00 € / EZ 255,00 € ohne Zimmer 163,00 €

Referent

Peter Wonka, StD i.R.
Referent in der Erwachsenenbildung für Philosophie, Literatur, Politik und Geschichte, Marktoberdorf