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Geschichte

Geschichte

NS-Ideologie und ihre Protagonisten in Bayern 1918-1945

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bayern ein Sammelbecken völkisch-antisemitischer Extremisten. Adolf Hitler erlebte in München seinen politischen Aufstieg und machte die bayerische Residenzstadt zur „Hauptstadt der Bewegung“. Sein politisches Manifest „Mein Kampf“ verfasste er zum Teil in der Festung Landsberg am Lech, zum Teil in Berchtesgaden. Auch andere führende NS-Ideologen lebten und wirkten in der Zeit des Aufstiegs der NSDAP in Bayern. Obwohl Hitler seine Partei gemäß dem Führerprinzip auf seine Person einschwor, war die nationalsozialistische Weltanschauung aber keineswegs homogen. Tonangebende NS-Ideologen wie Hitler, Alfred Rosenberg oder Heinrich Himmler hatten zum Teil recht unterschiedliche Vorstellungen von der Gestaltung des „Dritten Reichs“. Deshalb stellt sich die Frage, ob man überhaupt von einer einheitlichen NS-Ideologie sprechen kann. Das Seminar informiert über die diversen Ideen führender NS-Ideologen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Weltanschauung. Der Referent Dr. Roman Töppel ist Historiker und Mitherausgeber der kritischen Edition von Adolf Hitlers „Mein Kampf“.

Hinweis: Vortrag „München nach dem Ersten Weltkrieg: Von der Räterepublik zur Wiege des Nationalsozialismus“ siehe https://www.schwabenakademie.de/cms/programm/konzerte-abendvortraege/details/article/muenchen-nach-dem-ersten-weltkrieg/

No. 19041

21.06.2019 bis 22.06.2019

Beginn 18.30 Uhr
Ende ca. 12.30 Uhr

Preis:

inkl. 1x Vollpension im DZ 138,00 € / EZ 153,00 € ohne Zimmer 105,00 €

Referent

Dr. Roman Töppel
Historiker, München

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