Programm

 

Konzerte - Abendvorträge

Konzerte - Abendvorträge

Kungfu – zwischen Kampf und Kunst

Zur Philosophie der chinesischen Kampfkünste Ein Vortrag (nicht nur) für Freunde ostasiatischer Kampfkünste

Der Vortrag beleuchtet verschiedene Grundgedanken chinesischer Kampfkünste und Strategieschulen wie etwa Perfektion durch stetes Üben, Unangreifbarkeit, Ausweichen, Täuschung, Bevorzugung des „Schwachen“ vor dem Starken (wie im japanischen Judo, dem „weichen Weg“) sowie Siegen, ohne zu kämpfen. Diese Elemente gelten als Quintessenz chinesischer Kampfeskunst, die auch (in Varianten) nach Japan und Korea gelangt sind. Dabei lässt sich ein enger Bezug zur philosophischen Lehre des Taoismus aufzeigen, den man auch als eine Lebens- bzw. Überlebenskunst verstehen kann. Dessen Prinzipien spielen bis heute im Leben der Chinesen eine zentrale Rolle, nämlich als Anleitung zur Bewältigung des Alltagslebens – des „Lebenskampfes“. So ist auch das letztendliche Ziel beim Kämpfen nicht Vernichtung des Gegners, sondern Herstellung von Harmonie am Ende des Kampfes.

Der Referent praktiziert seit Jahrzehnten ostasiatische Kampfkünste und besitzt den 3. Dan im Aikido.

Hinweis: Vortrag der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V. in Kooperation mit der Schwabenakademie Irsee, im Rahmen des Seminars „Qigong Yangsheng“, siehe https://www.schwabenakademie.de/cms/programm/persoenlichkeitsbildung/details/article/qigong-yangsheng-8/

No. -

28.09.2018

Beginn 19.30 Uhr
Ende ca. 21.00 Uhr

Preis:

Eintritt 5,00 €

Referent

Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl, Trier