Programm

 

Geschichte

Geschichte

Mühlen, Kraftwerke, Wasserbauten. Die Regulierung von Flüssen und Gewässern in der Rechtsgeschichte

Bayerisch-Schwaben ist mit 6.000 km Fließgewässern reich an Flüssen und Bächen, die seit der römischen Zeit gewerblich genutzt wurden und die Wirtschaftsentwicklung des Raumes über die Industrialisierung und die Elektrizitätsgewinnung bis in die Gegenwart mitprägten.

In der Rechtsgeschichte stellten sich grundsätzliche Fragen: Wer hat das Recht am Wasser? Wer darf Mühlen bauen? Wie wird der Flussbau reguliert? Zum ökonomischen Verwertungsinteresse kommen heute ökologische Vorgaben, der Hochwasserschutz, der Kiesabbau und die Freizeitindustrie. Ausgehend vom süddeutschen Raum wird die Frage in den europäischen Kontext gestellt. Experten aus Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Spanien werden ihre Forschungsergebnisse vortragen.

 4. Rechtsgeschichtliche Tagung der Heimatpflege des Bezirks Schwaben und des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Zivilverfahrensrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsgeschichte der Universität Augsburg.

No. 20028

01.04.2020 bis 02.04.2020

Beginn 10.00 Uhr
Ende ca. 17.00 Uhr

Preis:

Mittagessen DZ 20,00 € / Abendessen EZ 15,00 € Teilnahmegebühr 70,00 €

Referent

Dr. Peter Fassl
Heimatpfleger des Bezirks Schwaben

Prof. Dr. Christoph Becker
Universität Augsburg