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Philosophie - Religion

Philosophie - Religion

Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Karl Poppers Kritik an Platon und Marx

„Wir wissen nichts, wir können nur vermuten …“, formulierte der Philosoph des „Kritischen Rationalismus“ Karl Popper (1902–1994) in seinem letzten Buch „Alles Leben ist Problemlösen“. Diese Skepsis gegenüber „sicherem Wissen“ hatte er, wie er selbst bekennt, bei Sokrates und in der Handwerkslehre bei einem Tischlermeister gelernt.
Als Provokation wurde sein 1945 in der Emigration erschienenes Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ empfunden, in dem er Platon und Marx wegen „totalitärer und autoritärer Ideen“ angriff und sich auf die von Sokrates und Kant vertretene Gedankenfreiheit berief. Popper schrieb: „Große Männer können große Fehler machen“; so hätten „einige der größten geistigen Führer der Vergangenheit“ Angriffe „auf Freiheit und Vernunft unterstützt“.
In Zeiten von Demokratiekrise, Fundamentalismus und Terror erlangen Poppers Überlegungen zur Philosophie der Politik und Gesellschaft, zu Freiheit und Diktatur besondere Aktualität.
Wir werden im Seminar Poppers bis heute spannenden und umstrittenen Thesen über Platon, Marx und die „offene Gesellschaft“ nachgehen und nach eigenen Antworten suchen.

No. 18027

05.04.2019 bis 07.04.2019

Beginn 17.00 Uhr
Ende ca. 12.30 Uhr

Preis:

inkl. 2x Vollpension DZ 235,00 € / EZ 265,00 € ohne Zimmer 169,00 €

Referent

Peter Wonka, StD i.R.
Referent in der Erwachsenenbildung für Philosophie, Literatur, Politik und Geschichte, Marktoberdorf

Anmeldung wurde geschlossen.