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www.Kloster-Irsee.de


Dauerprojekte

Schwäbischer Kunstsommer „Kunst leben”
Die Universität Augsburg (Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer), die Schwabenakademie Irsee und das Schwäbische Tagungs- und Bildungszentrum Kloster Irsee laden Künstler und hochqualifizierte Laien verschiedener Kunstgattungen zu einer einwöchigen Sommerakademie „Kunst leben” ein. Die Workshops werden von renommierten Künstlern geleitet und gewährleisten intensive Arbeit in kleinen Gruppen.

Über die künstlerische Arbeit im Workshop hinaus bringt die Sommerakademie die Beteiligten miteinander ins Gespräch, macht Kunst in der Vielfalt ihrer Ausdrucksformen neu erfahrbar, erschließt Wege, um Kunst zu leben: „Mittagsgespräche” mit den Meistern, abendliche Werkstätten, Vorträge und Diskussionen, gemeinsame Aktionen, Exkursionen und Besinnung machen die Woche zu einem einzigartigen Erlebnis eines interdisziplinären Kunstverstehens und ganzheitlichen Kunstlebens.

Eröffnet wird der Kunstsommer mit der Vernissage einer Ausstellung der Meister, beschlossen wird die Sommerakademie in der öffentlichen Kunstnacht, in der die Ergebnisse der Workshops mit dem Barockkloster Irsee zu einem großartigen Gesamtkunstwerk verschmelzen.


Irseer Pegasus
Autorentreffen

Die Regionalgruppe Schwaben des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di und die Schwabenakademie lassen Anfang Januar jeden Jahres den „Irseer Pegasus” abheben. Das Autorentreffen fördert die Begegnung und Diskussion innerhalb eines Workshops von Schriftsteller/innen aus den Bereichen der fiktiven Prosa, Lyrik und Essayistik. Gemeinsame Texterörterung und das Literaturfachgespräch sowie eine Literaturpreisvergabe stehen im Mittelpunkt des Autorentreffens. Die Veranstalter haben sich folgende Ziele gesetzt:
  • den geistigen Austausch der Schriftsteller/innen in der Region und darüber hinaus zu fördern
  • den Kontakt zu wichtigen Bezugspersonen für Schriftsteller/innen aus dem beruflichen Umfeld herzustellen (Verleger, Lektoren, Buchhändler, Übersetzer, Redakteure usw.)
  • die Existenz von Schriftstellern/innen in der Provinz zu stärken und zu einem kreativen Milieu beizutragen
  • das Profil der literarischen Produktion in der Region auch im Vergleich zu anderen Regionen darzustellen
  • einen literarischen Workshop einzurichten
  • Möglichkeiten der Autorenfortbildung zu erschließen.
    Kollegiale Begegnung von Autoren/innen, die kritische Erörterung von Texten und die Auslobung eines Preises wollen die Existenz von Schriftsteller/innen, die sich dem alemannischen Sprachraum und Schwaben verbunden fühlen, fördern und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.


    Musikfestival „Klang & Raum”
    Im 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Übergangs vom Barock zur Aufklärung, galt die damalige Benediktinerabtei Irsee als bedeutendes geistiges Zentrum, das auch im Bereich der Musik internationale Reputation besaß. Auch heute dienen die ehemaligen Klostergebäude, nunmehr in der Funktion des „Schwäbischen Tagungs- und Bildungszentrums Kloster Irsee”, wieder als Ort menschlicher und künstlerischer Begegnungen, der weit über Schwaben hinaus zu einem echten Markenzeichen geworden ist.
    Beflügelt von Geist und Ästhetik jener Epoche, setzte dies den Gedanken an ein Festival frei, das international bedeutende Musiker zu Konzerten nach Irsee führt. Es ist das erklärte Ziel, die historischen Räume durch werkgetreue Musik aus ihrer Entstehungszeit durch Spezialisten authentischer Aufführungspraxis zum Klingen zu bringen. Damit wurde ein internationales Forum für die Musik auf Originalinstrumenten geschaffen. Kloster Irsee bietet die faszinierende Barockkulisse für ein musikalisches Ereignis, das Menschen aus der ganzen Welt ins schwäbische Allgäu führt, die hier in konzentrierter Form exemplarische musikalische Aufführungen erleben.
    Tragende musikalische Säulen von Klang & Raum sind das kanadische „Tafelmusik” Orchestra Toronto, eines der weltweit führenden Originalklang-Orchester, und der weltberühmte Tölzer Knabenchor unter Gerhard Schmidt-Gaden sowie der Künstlerische Leiter des Festivals, der Dirigent Bruno Weil.


    Tagungsreihe „Sterben, Tod und Jenseitsglaube”
    Das Thema Tod und Sterben wirft zahllose Fragen auf und wird sie zu allen Zeiten aufwerfen. Jeder ist davon betroffen: Der Tod ist universell. Aber die Erfahrung des Todes, seine Bewertung und Bewältigung hat sich in ganz verschiedener Weise Ausdruck verschafft. Mit dem Rückzug religiöser Orientierung in der Neuzeit haben sich die Fragen, die mit dem Tod beginnen, keineswegs erledigt. Sie stellen sich dringender denn je.
    Die Tagungsreihe bildet ein Forum, auf dem die aktuellen medizinischen und juristischen, ethischen und anthropologischen Dimensionen der Thematik behandelt werden. Dabei ist der Ertrag der Kultur- und Religionsgeschichte für die Situation der Moderne von besonderem Interesse.
    Im interdisziplinären Dialog kommen sowohl theoretische Positionen als auch die vielschichtige konkrete Wirklichkeit des Umgangs mit Sterben, Tod und den Toten zur Sprache: z.B. Totengedenken, Hospizbewegung, Friedhofskultur, Bestattungswesen, die emotionale Einstellung zu Tod und Suizid, die Tabuisierung und Fetischisierung dessen, was mit Sterben und Tod zusammenhängt.


    Schwäbische Künstler in Irsee XIV
    Kunstausstellung mit dem Berufsverband Bildender Künstler in Schwaben

    Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in das aktuelle Schaffen schwäbischer Künstler, besonders in den Bereichen Malerei, Kollagen, Skulptur und Fotografie. Sie wird seit 1989 von den Berufsverbänden Bildender Künstler Schwaben-Nord (Augsburg) und Schwaben-Süd (Kempten) in Kooperation mit der Schwabenakademie Irsee ausgerichtet.
    Teilnahmeberechtigt sind die Mitglieder der beiden Berufsverbände. Sämtliche Techniken der bildenden Kunst sind zugelassen. Bedingt durch die jahrelange Kontinuität der Ausstellung liegt ihr Reiz auch darin, dass sich in dem Werk der Künstler, die häufiger ausgestellt werden, eine spezifische Handschrift, aber auch neue Akzentsetzungen und Umbrüche verfolgen lassen.
    Im Rahmen der Vernissage wird der Magnus-Remy-Preis verliehen, so genannt nach dem Irseer Benediktinerpater Magnus Remy (1674-1734), einer Künstlerpersönlichkeit, die in München bei Joh. A. Wolff, in Venedig und Rom ausgebildet wurde und mit ihren Ölgemälden weit über Schwaben hinaus Beachtung fand.





  • Schwabenakademie Irsee
    Im Schwäbischen Tagungs- und Bildungszentrum Kloster Irsee   Klosterring 4   87660 Irsee